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Rückzug aus dem Fachbeirat des USBKM PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: JoKr   
Sonntag, den 27. Januar 2013 um 12:32 Uhr

Wie aus unbestätigten Meldungen zu erfahren war, soll sich Ursula Enders (Zartbitter e.V.) aus dem Fachbeirat des UBSKM (Unabhängiger Beauftragter für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauch) zurückgezogen haben. Frau Enders gilt als eine engagierte Vertreterin gegen Kindesmißbrauch; sie ist Gründerin von „Zartbitter e.V.“. Den Fachleuten ist sie zudem als Autorin des Buches „Zart war ich, bitter war’s. Handbuch gegen sexuellen Missbrauch. Vierte Auflage. (Köln: Verlag Kiepenheuer & Witsch, 2011)“ bekannt. Ihre Thesen dienen vielen zu einer ersten Orientierung. Gleichwohl scheinen sie manchen überzogen. Daß Frau Enders parteiisch für ihre Klientel eintritt, mag man ihr kaum vorwerfen können. Der feministische Hintergrund ist gleichwohl unverkennbar. Damit dürfte auch zusammenhängen, daß „Zartbitter“ sich vor allem um Mädchen als Opfer sexuellen Mißbrauchs kümmert.

Verliert der Fachbeirat des UBSKM mit ihrem Rücktritt nun eine engagierte Kämpferin gegen den sexuellen Mißbrauch oder nur eine Vertreterin, die sich einseitig auf eine bestimmte Gruppe festlegte? Im Augenblick ist das nicht entscheidbar. Zu einer Versachlichung unter den revalisierenden Gruppen und Vereinen, die um die Berliner Fleischtöpfe buhlen, könnte dieser Rückzug allerdings beitragen. Von den Schwierigkeiten, die sich sogar psychosomatisch bemerkbar machten, spricht Frau Enders in ihrem Schreiben an die Kollegen des Fachbeirates. Die Konflikte, denen sie mit ihrem Rückzug nun ausweicht, benennt sie nicht, bzw. nur ganz allgemein: „aufgrund unüberbrückbarer inhaltlich-politischer und fachlicher Konflikte mit Herrn Ingo Fock (stellv. Vorsitzender des Fachbeirates und Vorsitzender "Gegen Missbrauch e.V.")“. Was damit gemeint ist, bleibt zunächst ihr Geheimnis. Die Arbeit des Fachbeirates wird davon wohl kaum berührt werden. In ihm geht es nicht um Befindlichkeiten, sondern um die Aufgabe, dem Mißbrauch zu wehren. Mitstreiter sind hier immer willkommen. Doch einen Wanderer soll man nicht aufhalten.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 18. Februar 2013 um 01:38 Uhr
 
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